onkia Veronika Kilcher

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Index-Varianten

Heute möchte ich dich aber von meiner mehr als drei Jährigen Bullet Journaling Erfahrung profitieren lassen und dir etwas zum Thema Index erzählen.

Braucht es überhaupt einen Index und legst du diesen in deinem Bullet Journal konsequent an? Ich persönlich finde ihn sehr nützlich, aber erst, seitdem ich eine für mich perfekte Form gefunden habe.

Obwohl man meinen könnte, beim Index gibt es keinen grossen Gestaltungs-Spielraum so habe ich dennoch in den vergangenen Jahren diverse Varianten ausprobiert und festgestellt, dass es durchaus Optimierungs-Möglichkeiten gibt.

Gestartet bin ich ganz klassisch und habe alle meine Einträge (monthly spreads, weeklies und daylies, Listen, Tracker etc.) im Index festgehalten. Das ergab eine endlose und vor allem unübersichtliche Liste, mindestens drei Seiten lang. Wenn ich dann einen bestimmten Eintrag suchte, musste ich mich unter Umständen durch die ganzen Index-Liste lesen, um zum Gewünschten zu gelangen.

Mein Fazit: Total unpraktischer und unübersichtlicher Einheitsbrei:
index 2017

Da ich ab dem zweiten, dritten Bullet Journal glaubte, meine Kategorien zu kennen, versuchte ich die Einträge im Index aufzuteilen (Rezepte, Sammlungen, Listen etc.):
index 2018

Aber auch hier stellte sich das Problem, dass ich mich z.B. beim Platzbedarf für die Projekte verschätzt hatte, und die Liste an anderer Stelle weiterführen musste). Das war eigentlich nicht weiter schlimm, für mich aber ein Grund, nach einer noch besseren Lösung zu suchen.

Diese habe ich in der Zwischenzeit mit der folgenden Variante gefunden:
index 2019

Auf der linken Seite fasse ich den ganzen Monat zusammen, das heisst, von Seite x – y ist alles zum entsprechenden Monat zu finden ist. Bei mir sind das Willkommensseite, Memories Page, Dankbarkeitsliste, Wochenübersichten und Tagebucheinträge. Innerhalb dieser Seiten, könnten sich aber auch sog. Collections befinden. Diese indexiere ich dann jedoch separat auf der rechten Seite, kategorisiert nach Tracker, Listen, Projekte, Finanzen, Rezepte, Sammlungen, Urlaub und Weiterbildung sowei mit einem Farbcode versehen.

Falls es sich bei einer Collection um eine Seite handelt, auf die ich nur eine begrenzte Zeit zugreife, wie z.B. Urlaubsplanung oder die Organisation eines Workshops, dann lege ich diese wie gesagt fortlaufend an, also genau dort wo ich im Bullet Journal gerade bin. Handelt es sich jedoch um einen Tracker oder eine Liste, die ich über Monate ergänzen werde (z.B. Social Media Tracker), dann kommt sie hinten ins BuJo. Dort habe ich nämlich viel schnelleren Zugriff. Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, das Notizbuch auch von hinten her aufzufüllen, aber es ist wirklich sehr praktisch!

Mit dem erwähnten Farbcode markiere ich ausserdem die Schnittkanten, was mir das Auffinden von Einträgen innerhalb des Bullet Journals zusätzlich erleichtert. Den Trick mit dem Farbcode, welcher in Kombination mit dem Key auch gleich als Lesezeichen dient, zeige ich dir hier

Das war's schon zum Thema Index. Wenn diese Informationen für dich hilfreich waren, dann freue ich mich über dein Feedback.

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